Das „Besondere“ der Aude-Vivere-Ausbildung

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Die Yogalehr-Ausbildung bei Aude Vivere ist Bildung, kein herkömmlicher Schulunterricht. Wir fühlen uns den erwachsenen Fragen der Teilnehmenden verpflichtet, wollen Verstehen ermöglichen, die Lebenswelten einbeziehen.

Diese Ausbildung ist deshalb praxisorientiert. Sie ist konkret – nicht abstrakt. Sie verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit den traditionellen Übungen, sie nimmt die überkulturellen Facetten des Yoga auf und bereitet sie pädagogisch auf. Unsere Ausbildung leitet an, um selber anzuleiten. Sie bezieht dabei den individuellen Stil eines jeden einzelnen mit ein. Sie ist angewandte personorientierte Bildung. Der Lernerfolg wird individuell begleitet.

Die Ausbildung behandelt alle fachlich relevanten Themen und erweitert sie um ihre pädagogische Anwendung. Am Ende steht ein qualifiziertes Abschlußzeugnis, das auch die Zulassungsvoraussetzung für die ZPP-Zertifizierung (grundsätzliche Abrechenbarkeit über gesetzliche Krankenversicherungen) dokumentiert.

Darüber hinaus ist es unser Anliegen, auch die persönliche Entwicklung zu begleiten, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass Yoga auch persönliche Veränderungen anstößt und ermöglicht. Diese Anstöße können eine echte Entwicklung fördern. Dabei stehen wir zur Verfügung – mit unserem Wissen, mit unserer Erfahrung, mit unserer Wertschätzung.

Qualität und Kompetenz
Als Mitglied des Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V. haben wir uns der besonderen Verantwortung für die Qualität, die Transparenz und die Integrität verpflichtet.

Als Mitglied des BDY/EYU sind wir fachlich und didaktisch bestmöglich aufgestellt. Die enge Zusammenarbeit mit dem Verband auch in dessen Referentenkollegium und in der Publikation ermöglicht die Berücksichtigung der neuesten Entwicklungen im Bereich Yoga und Bildung.

 

 

Die Vorteile der Ausbildung bei Aude Vivere

 
Eine gute Ausbildung begleitet und stellt nicht nur Inhalte bereit. Anders als in der Schule ist Bildung für Erwachsene interessengeleitet. Jeder Mensch, der lernt, investiert nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Mühe. Da sollte eine Ausbildung günstige Rahmenbedingungen setzen und die Bedürfnisse und den Bedarf der Teilnehmenden einbeziehen.

Unsere lange Erfahrung in der Erwachsenenbildung ermöglicht nicht nur den Erwerb von Wissen, sondern erleichtert das Verstehen von Zusammenhängen, fördert die Aneignung von Kenntnissen in Gruppen und macht – so unser eigener Anspruch – auch noch Freude.
Im Überblick:


  • individuelle Begleitung

  • fachlich kompetent und umfassend

  • mit dem kompletten und aktuellen Knowhow aus der Erwachsenenbildung

  • speziell abgestimmt auf berufstätige Erwachsene

  • in Vermittlung des Hatha Yoga in seinen vielfältigen Ausformungen

  • mit Unterstützung bei der Ausprägung eines eigenen/persönlichen Yogastils

  • Anleitung zu einer präzisen Yogapraxis

  • mit Bezug zu gesellschaftlichen, arbeitsweltlichen Entwicklungen

  • durch Verknüpfungen zu anderen Professionen und Lebens- und Arbeitsbereichen (Prävention, Beratung, Physiotherapie, Massage, BGM/BGF, Reha, …)


  • zielgruppenkompatibel mit Yoga für Kinder, Menschen mit Handicaps, Senioren, Menschen in Lebenskrisen, Menschen in betrieblichen Kontexten

  • Unterricht durch ein erfahrenes und multiprofessionelles Ausbildungsteam

  • gutes Lehrmaterial – auch für Zuhause

  • strukturierte Seminar- und Präsenzphasen

  • komfortable Seminarräume

  • gute Verkehrsanbindung

  • ideale Gruppengröße

  • mit Prüfungs- und Praxistraining

  • qualifiziertes Abschlusszeugnis

  • ZPP-Zertifizierung möglich

  • Mitglied beim Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V.

  • Ausbildung in Anlehnung an die Richtlinien des BDY

Die Themen- und Kompetenzfelder der Ausbildung

 
Aude Vivere hat konzeptionell die wissenschaftstheoretische Position umgesetzt, dass naturwissenschaftliche Erkenntnisse insbesondere aus der Medizin und der Psychologie durch die geisteswissenschaftlichen Bezüge erst verstehbar und umsetzbar sind.

Denn nur der kann mit naturwissenschaftlichen Daten verantwortlich umgehen, der sie auch (geisteswissenschaftlich) einschätzen kann. Deshalb ist es so wichtig, die pädagogischen und philosophischen Erkenntnisse in der Lehre fundiert zu behandeln, damit der Yogalehrende nicht nur Wissen stereotyp wiederholt, sondern versteht und damit auch erst anderen vermitteln kann.

Deshalb sind die Präsenzphasen auch jeweils beiden Wissenschaftsbereichen ausdrücklich gewidmet, damit am Ende ein ganzheitliches Verstehen der Yogapraxis möglich ist.
Konkret:

Praxis

Die Praxis des Hatha Yoga wird unter Anleitung eingeübt, vertieft und nach den individuellen Möglichkeiten der Teilnehmenden korrigiert bzw. präzisiert. Hier wird Yoga erlebt und das Erlebte als lebendiger Lernprozess immer mehr verinnerlicht. Wiederholung und Präzisierung der Praxis lässt das Yogalehrer-Selbstverständnis wachsen.
Themen:
Asanas, Bewegungsabfolgen [Karanas/Vinyāsas], Prāṇāyāma und Atemtechniken, Bandhas, Mudrās, traditionsspezifische Inhalte, Achtsamkeits-lenkung, Übungen der Körperwahrnehmung, Entspannungstechniken, Samyama, Meditation

Medizinische Grundlagen

Die medizinischen Grundlagen erweitern die Praxis um die anatomischen und physiologischen Kenntnisse der einzelnen Körpersysteme, durch das Wissen um Indikationen und Kontraindikationen des Yoga sowie den angemessenen Umgang mit Einschränkungen und Behinderungen:
Themen:
Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, die Risiken und Kontraindikationen der Yogapraxis, die positiven Wirkungen des Yoga auf den menschlichen Organismus, Hinweise zur „orthopädisch“ korrekten Haltung und Alignment, die Schnittstellen zu komplementärmedizinischen Angeboten (Physiotherapie, Osteopathie etc.), Anknüpfung an die sportwissenschaftliche Trainingslehre, Hinweise zur Yogatherapie, arbeitsmedizinische Grundlagen, Stressforschung, Verknüpfung zur Ernährungslehre.

Psychologie

Die Psychologie bietet wichtige Erklärungen zum Verständnis der Wirkungen von Entspannung, Meditation, Synchronisierung von Atmung und Bewegung sowie für das Beziehungsverhältnis des Yogalehrenden zu Kursteilnehmenden und anderen Kunden:
Themen:
Psychologische Basics zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, Gruppendynamik und Leitung von Gruppen, Gesprächsführung und Kommunikationstechniken, Kundenbindung und Abgrenzung, Psychohygiene, Umgang mit psychisch kranken Menschen.

Philosohie

Die Philosophie widmet sich der Tradition und den Epochen des Yoga, der Einbettung in unseren Kulturkreis, der Deutung der alten Schriften, der Beschreibung einzelner Yogarichtungen und -schulen, der Bezüge zu Religion und Weltanschauung und der Berufsethik:
Themen:
Tradition, Geschichte und Epochen des Yoga, die Quellentexte des Yoga, insbesondere die Veden, Upaniṣaden, Schriften des Vedānta, Yoga-Sutra des Patañjali, die Bhagavad-Gīta, der Tantrismus mit der Vijnana Bhairava, der Hatha Yoga Pratipika und der Geranda Samhita, Das Menschen- und Körperbild im Yoga (Nadis, Chakren, Koshas, moderne Zugänge), Yoga und Religionen, Mystik sowie andere Weltanschauungen, Entwicklung des modernen Yoga, Yogapersönlichkeiten, Ethik des Yoga im Alltag und Beruf.

Pädagogik

Die Pädagogik stellt das Wissen und die Kompetenz bereit für die Methodik und Didaktik des Unterrichtens, für die Planung und Analyse der Yogastunden und Kursangebote, für den gezielten Einsatz der Stimme und der physischen Korrektur, für die Schulung einer klaren Sprache und Ansage. Sie ermöglicht das Umsetzen des Prinzips teilnehmerorientierten Unterrichtens und schult das „Auge“ für die Bedürfnisse und Grenzen der Teilnehmenden:
Themen:
Didaktik und Methodik des Yoga-Unterrichtens, Planung und Analyse von Yogastunden und -kursen, Schulung einer klaren und zeilgruppen-spezifischen Sprache, die Prinzipien der Teilnehmerorientierung und Ermöglichungsdidaktik, Einsatz von Medien im Unterricht, Rollenfindung in der Lehre, Stimmschulung, Korrekturhilfen und Formen der Unterstützung, Feedback und Coaching in der Praxis.

Berufkunde

Die Berufskunde thematisiert die Möglichkeiten, Angebote des Yoga in den verschiedenen Lebens- und Berufsfeldern erfolgreich umzusetzen:
Themen:
Berufsbild, Berufsfelder, Existenzgründung, Rechtsformen, Marken Angebotsbeschreibung, Wert der eigenen Leistung, Finanzierung und Preisermittlung, Finanzplanung, Marketing, Kooperationen mit Verbänden und der Zentralen Prüfstelle Prävention.

Unterrichtspraxis

Die Unterrichtspraxis schafft die Lehrerfahrung, gibt Rückmeldung und dient der Evaluation:
Inhalt:
3 Lehrproben bzw. Unterrichtspraktika an den Präsenztagen mit anschließendem ausführlichen Feedback, 1 Lehrcoaching in einem (realen) Kurs, Lehrprobe als Prüfungsleistung, individuelle Kurzintervention, Hospitation nach Bedarf.

Beginn und Kosten der Yogalehr-Ausbildung

 
Der nächste Ausbildungsstart ist für Herbst 2020 vorgesehen. Mögliche Veränderungen der Rahmenbedingungen bzw. Richtlinien des Verbandes oder der ZPP werden im neuen Ausbildungsverlauf entsprechend berücksichtigt und eingepflegt. Deshalb werden wir die konkreten Ausbildungskosten erst mit Beginn des Jahres 2020 definieren.

Derzeit beträgt der Ausbildungszeitraum 3,5 Jahren – also 42 Monaten mit einer Ausbildungsgebühr von 140,00 € pro Monat. Die gesamten Ausbildungskosten (ohne individuelle Yogapraxis) liegen z.Zt. bei 5880,00 €.

Für alle Fragen rund um die Ausbildung sind wir für Euch da. Ihr könnt uns anrufen, mailen oder einen persönlichen Termin vereinbaren.

Wenn Sie wollen: Hier klicken.