Die handelnden Personen

Alexandra Stockhausen

 

Portrait_AlexDas Leben ist keine Kaffeefahrt! Zu dieser Überzeugung gelangte ich bereits mit neun Jahren, als ich unter Migräne litt. Es sollte Jahre dauern, bis sich mit Hilfe von naturheilkundlichen Mitteln und dem Autogenen Training ein wenig Erleichterung einstellte.
Auf meinem weiteren Weg kam ich immer mehr zu der Einsicht, dass nicht nur ich, sondern auch andere Menschen vielfältige Probleme hatten, die nicht einfach mit einer „Pille“ mal eben gelöst werden können. Ich entwickelte immer mehr Fragen, so dass ich mich auf die Suche nach Antworten begab und in Bewegung setzte.
Dabei führte mich mein Weg zum Studium der Sozialpädagogik durch die Psychologie – speziell die humanistische – und durch Ausbildungen zur psychologischen und personzentrierten Beratung.
Nachdem ich die Ausbildung zur Seminarleiterin für das Autogene Training absolviert hatte, stellte ich fest, dass diese Entspannungstechnik nicht für jeden und jede geeignet ist. Da ich selbst immer gerne meinen Körper in Aktion erlebte, einfach nur so, also ohne Geräte und Hilfsmittel,  fiel mir per Zufall ein Buch über Yoga in die Hände. Hier fand ich die gesuchte Synergie: Bewegung, Entspannung, Konzentration. Eine Verbindung von Körper, Gefühl, Geist und – wenn man so sagen möchte – Seele. Die Lehre des Ayurveda, welche die gesundheitlichen Aspekte im präventiven Sinne unterstreicht, war dann noch die perfekte Ergänzung.
Meine Fragen sind immer noch nicht alle beantwortet und ich bin immer noch nicht am Ziel meiner Reise – und das ist gut so.

Hier nun meine bisherigen Stationen:
  • Kaufmännische Ausbildung
  • Studium zur Sozialpädagogin (Fachhochschule Düsseldorf)
  • Ausbildung für die freiwillige Mitarbeit in der Suchtkrankenhilfe (Diakonisches Werk)
  • Ausbildung zur Seminarleiterin Autogenes Training (ALH-Akademie, Haan)
  • 2jährige Ausbildung zur Psychologischen Beraterin (ALH-Akademie, Haan)
  • 2jährige Ausbildung zur Personzentrierten Beraterin nach C. Rogers (Fachhochschule Düsseldorf und Rogers-Institut Essen)
  • 4jährige Yogalehrer-Ausbildung BDY/EYU (YogaForum Düsseldorf, GGF Düsseldorf)
  • 2jährige Zusatzausbildung zum Iyengar-Yoga (über Tripada, Wuppertal, bei Rosalia Wagner)
  • 2jährige Ausbildung zur Ayurveda Therapie (Ayurveda Agasthya, Bad Münstereifel)
  • Ausbildung zur Thai Yoga Massage (Tobias Frank, Königswinter)
  • einjährige Ausbildung zur Ayurveda Phytotherapie (Dr. med. Kalyani Nagersheth, Europäische Akademie für Ayurveda, Birstein)
  • Intensivausbildung Aerial Flow Yoga (Sheila Falk, Bali/Österreich)

Mittlerweile unterrichte ich seit 2008 Yoga in Gruppen und arbeite intensiv auch im Rahmen von Einzelstunden. Der Ayurveda bildet mit Massagen, Ernährungs- und psychologischen Beratungen dabei eine perfekte Ergänzung. Es ist für mich eine Erfüllung, Menschen in dieser Weise auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten.

 

Torsten Ableiter

Portrait_Torsten

Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit – die Gütekriterien der Fitness zu verbessern, war immer mein Ziel. Klarheit, Gelassenheit, Klugheit – diese Qualitäten für Beruf und Alltag wollte ich natürlich auch perfektionieren. Tja, das konnte natürlich nicht gut gehen….
… zu hohe Ansprüche an sich und andere machen weder glücklich noch erhalten sie die Gesundheit. Sie lassen einen zunächst erfolgreich sein: im Beruf, im Sport. Und so wollte ich immer mehr erreichen. Ich war gewohnt, im Grenzbereich zu arbeiten. Alles andere fühlte sich wie Stagnation, Stillstand an. Bis ich merkte, dass mein Körper keine Steigerungen mehr zuließ – und meine Seele auch nicht.
Leidensdruck entstand. Bis ich zum Yoga kam. Durch Zufall. Durch einen mir lieben Menschen. Ich lernte meine Grenzen zu akzeptieren. Naja – ich versuche es bis heute. Yoga schaffte die Integration von körperlicher Anstrengung, seelischer Aufnahmefähigkeit und geistiger Weite. Das war mir ja wichtig, aber ich hatte bis dahin keine Form gefunden.
Ayurveda war dann die Erweiterung, die auf wohltuende Weise meinen Bedürfnissen Rechnung trug – durchaus auch handfest, nicht nur durch Reden.
Die Psychologie mit ihren facettenreichen Möglichkeiten war mir schon vorher vertraut. Das war lange Jahre schon mein Job. In der Seelsorge, in der Pädagogik, in der Personalführung, in der Beratung und in der Therapie. Menschen eigenes Wachstum zu ermöglichen, wurde mir immer wichtiger. Und ist mir bis heute wichtig.

 

Wie es dazu kam – hier der Überblick meiner Stationen und Qualifikationen

Derzeit:
  • Yogalehrer BDY/EYU (über das YogaForum, Düsseldorf),
  • Dozentur für den BDY im Bereich BGM/BGF
  • Aerial Yoga Teacher (über Dhanya Daniela Meggers, Dana Aerial Yoga Institut, Hamburg)
  • Kinderyoga-Lehrer (über die Kinderyoga-Akademie Bannenberg, Heidelberg),
  • Ayurveda Therapie (über die Ayurveda Agasthya, Bad Münstereifel),
  • Beratung, Vorträge und Workshops zu zentralen Themen der Arbeitsgestaltung und Führungskräfteentwicklung sowohl in großen Konzernen und Institutionen also auch in mittelständischen Unternehmen,
  • Psychotherapie und Beratung in Lebenskrisen, Partnerschafts- und Erziehungsproblemen, bei psychischen Erkrankungen,
  • Anleitung im Achtsamsein, Meditieren und Atemlenken,
  • Präventionsarbeit zur Burnoutprophylaxe und Stressbewältigung,
  • Sozialpädagogische Arbeit für Menschen mit Sucht- und Psychiatrie-Erfahrung.
Davor:
  • Geschäftsführung eines humanistischen Psychotherapeuten-Verbandes (GwG e.V.),
  • über zehn Jahre Pädagogischer Leiter einer Fernakademie im Bereich Gesundheit-Heilkunde-Psychologie,
  • staatliche Zulassung zur Psychotherapie, Ausbildung in humanistischen Verfahren, u.a. im Provokativen Interventionsstil nach Ferrelly, Ausbildung in Person- bzw. Klientenzentrierter Gesprächsführung nach C. Rogers, Ausbildungen in Manueller Therapie und Chiropraktik, Soziotherapeutische Weiterbildungen,
  • Die berufliche Stationen waren zu Beginn meines Arbeitslebens das Personalmanagement einer großen deutschen Bank und die Seelsorge in einer Katholischen Gemeinde,
  • …und das Ganze nach abgeschlossenen Studiengängen der Diplom-Theologie, der Diplom-Sozialpädagogik und eines Masterabschlusses in Erwachsenenbildung/Human-Ressources.

 

Claudia Pongé

Mein älterer Bruder, der mir immer Vorbild war, begann Yoga zu praktizieren, als ich noch nicht einmal 18 Jahre alt war. Es faszinierte mich sofort. Mir gefiel damals besonders das Zusammenspiel von Bewegung und Meditation und ich praktizierte sofort täglich – wie mein Bruder. Bewegung war immer meine Leidenschaft und so studierte ich an der Sporthochschule Sport mit dem Schwerpunkt Rehabilitation und Behindertensport.

Leider gab es zu der Zeit, als ich mit Yoga begann, weder gute Yogaliteratur noch genug gut ausgebildete Yogalehrer und damit blieb ich mir auf meinem Yogaweg lange Zeit selbst überlassen. Ich begab mich auf eine lange Suche nach Lehren, die mir Antworten auf meine Fragen bezüglich Yoga geben konnten.

Erst als ich 1996 die Yogalehrerausbildung begann, änderte sich mein Verständnis von Yoga. Die Yogalehrerausbildung war für mich der Beginn einer differenzierten Auseinandersetzung mit Yoga in Praxis und Philosophie. Seit dem verstehe ich immer besser, wie wichtig eine tägliche Praxis, vor allem von Meditation, ist. Mein Interesse führte mich besonders zu Seminaren bei Dr. Shrikrishna, bei dem sich mein Verständnis von Pranayama (Atemarbeit im Yoga) vertiefte und verfeinerte. In vielen Seminaren und Weiterbildungen konnte ich weitere Erfahrungen, Sichtweisen und Interpretationen interessanter Yogalehrer studieren und ich freue mich, dass ich auf diese Weise immer noch neue Facetten des Yoga kennenlernen kann.

Ich finde es wunderbar, dass es heute so viele Menschen gibt, die sich für Yoga interessieren und es ist mir eine große Freude, bei Aude Vivere die Möglichkeit zu haben, anderen Menschen meine Passion nahe bringen zu dürfen.

 

Jasemin Cloßmann

In den letzten knapp 20 Jahren meiner Tätigkeit im Gesundheits- und Bewegungsbereich, hat es mich immer wieder aufs Neue begeistert, dass Yoga, Bewegung, Achtsamkeit und Ernährung große Veränderungen physiologischer, aber auch emotionaler Natur bewirken können. Meine Unterrichtsschwerpunkte sind gleichzeitig auch Herzensangelegenheiten und liegen daher in der individuellen, kreativen und gesundheitsorientierten Arbeit mit dem Menschen in seiner Ganzheit. Die Begeisterung und Liebe für das, was ich tue, an meine Schüler weitergeben zu dürfen, ist für mich ein großes Geschenk.

Die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen in Unterrichten von Yoga, Ausbildungen, Weiterbildungen und ganzheitlichem Personal Coaching. Bei Aude Vivere leite ich Kurse, Workshops bzw. Weiterbildungen zum Vinyasa Flow und zur Yoga-Kopfstandhockerpraxis.